Das war heiß. Wörtlich sogar, denn unter anderem kam Wachs zum Einsatz. Das ist tatsächlich etwas, was ich schon lang hatte ausprobieren wollen. War, wie erwartet, sehr geil. Der Schmerz, wenn ein Wachstropfen auftrifft, ist kurz und intensiv… tolles Gefühl. Auch der Rest des Long March war sehr
interessant. Die Leine zwischen den Beinen – offenbar schon mit Tigerbalm eingerieben – machte sich schnell bemerkbar. Zunächst ein leichtes Brennen, dass dann langsam stärker wurde. Zwischen den Beinen, an den Eiern, am Schwanz und nach einer Weile auch am Arsch gut zu spüren.

Natürlich war das nur der Beginn, längst noch nicht alles. Ganz wie meine Herrin es im Podcast beschrieben hatte, waren die ersten Schritte einfach. Die Intensität stieg langsam an, war aber weit entfernt davon, problematisch zu sein. Die Leine, die es entlangzugehen galt, war gar nicht so lang. Zumindest war mir bei der Bezeichnung „Long March“ ein anderes Bild im Kopf entstanden. Ich durfte dann lernen, dass die Länge des Seils gar nicht so entscheidend ist. Das Kerzenwachs war der erste Zusatz. Wie schon gesagt, ein großartiges Gefühl.
Vor nicht allzu langer Zeit wäre ich beim Gedanken, heißes Wachs auf meinen Schwanz tropfen zu lassen, noch zurückgeschreckt. Solche Bedenken sind mir
vergangen. Ich kann meiner Herrin vertrauen, sie schadet mir nicht. Ohne diese Bedenken ist das alles auch viel schöner.

Zusatz Nummer Zwei war dann
Tabasco. Grundsätzlich gleicher Einsatzort wie das Wachs, nur eben an der Spitze einmassiert. Das Hitzeempfinden ließ eine Weile auf sich warten, kam
dann aber wie erwartet. Zwischendurch immer ein paar Schritte vorwärts.

Der letzte Zusatz war dann Tigerbalm, direkt aufgetragen. Wiederholt, und alles andere als sparsam. Meine Herrin hatte beschrieben, wie irgendwann die Grenze erreicht wird, bei der der Körper „nein“ sagt. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass der Effekt so spät auftritt und daher schon gedacht, dass es nicht mehr geschieht. War dann aber doch so. Gewissermaßen auf den letzten Zentimetern, die es aber auch in sich hatten. Zum einen musste ich gegen den Widerstand meiner Herrin anlaufen. Unter normalen Umständen wäre das vielleicht unproblematisch, ich dürfte deutlich schwerer sein als sie. Der Widerstand ging allerdings von ihrer Hand aus, die gleichzeitig meinen Schwanz fest an das vorbehandelte Seil drückte, was dann doch in den Bereich ging, wo ich den Eindruck bekam, dass Schäden entstehen könnten. Das Brennen zumindest fühlte sich mittlerweile danach an. Es kostete also durchaus Überwindung, die letzten, kleinen Schritte zu machen. Geist über Körper, wie man so schön sagt. Wobei ich denke, dass es ohne das erwähnte Vertrauen in meine Herrin vermutlich nicht funktioniert hätte. Hat ein wenig
von der Sequenz aus Dune, in der Paul Atreides von der Bene Gesserit getestet wird. Auf dem Spiel stand zwar mehr der Stolz als das Leben, dafür war es auch nicht meine Hand, die brannte, als würde sie in Flammen stehen.

 


Als ich schließlich vom Seil herunter durfte, zeigte mein Genitalbereich ein Farbenspiel, von dem ich gar nicht wusste, dass mein Körper es überhaupt annehmen kann. Eine Mischung aus rot und violett. Meinem Empfinden nach hätte er wohl auch im Dunkeln geleuchtet. Dagegen kam dann eine Handvoll Eiswürfel zum Einsatz, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob dies der Linderung dienen sollte. Irgendwie spürte ich die
Kälte gar nicht richtig, sondern direkt den bissigen Frost. Auch ein interessantes Gefühl, und meine Herrin hatte sichtlich Freude an alldem. Den Tigerbalm spürte ich nach wie vor, das Brennen wollte noch nicht nachlassen und schmerzte dann selbst an Stellen, wo gar keiner aufgetragen worden war. Zumindest glaube ich das, ich hatte irgendwo den Überblick verloren.
Insgesamt eine sehr intensive, sehr geile Erfahrung.
Laut meiner Herrin war es die Anfängerversion, da es wohl andere Mittel als Tigerbalm gibt, die
intensiver sein würden. Ich muss mich also noch hocharbeiten.

 


Die Session war allerdings noch nicht vorbei, weiter ging es am Andreaskreuz. Hiebe auf meinen Arsch und Brustwarzenfolter. Ich liebe beides. Ob ich es vermisst hätte, fragte sie mich, und drückte noch etwas fester zu, als ich das „Herrin“ nach meinem Bejahen vergaß.
Als das Kommando „Beine auseinander“ kam, ahnte ich schon, was folgen würde. Eine deutliche Reaktion gab es dennoch, schließlich war mir noch nie zuvor ein Eiswürfel in den Arsch geschoben worden. Während also vorn noch alles durch den Long March brannte, wurde es hinten spontan recht kalt, auch ein sehr geiles Gefühl.

 

Am schönsten empfand ich dann aber doch meiner Herrin Berührungen, die damit einhergehen. Vor allem die sanften verschaffen mir Ekstase. Sachtes Streicheln, der Griff im Nacken. Neu diesmal packte sie mich auch etwas oberhalb der Kehle – vermutlich um keine Panik zu verursachen – und zwang meinen Kopf in den Nacken. Viel Zwang war da nicht nötig, ich folgte dem nur allzu gern. Wieder ließ sie mich ihren Körper an meinem spüren. Da meine Hände gefesselt waren musste ich diesmal keinem Drang widerstehen, konnte
das Gefühl ganz und gar genießen. Sie weiß vermutlich sehr genau, was sie da bei mir bewirkt, und so langsam frage ich mich, wie sehr ich ihr noch verfallen
kann.

 

Letzte Station war dann das Bett. Meine Hand- und Fußgelenke fesselte sie jeweils aneinander, machte mich erneut wehrlos. Total unter ihrer Kontrolle zu sein, ist noch so ein Eindruck, von dem ich nicht genug bekommen kann. Die Gerte auf Schwanz und Eiern war diesmal sehr intensiv. Vermutlich konnte sie
lesen, dass ich drauf und dran war, etwas zu sagen, und stellte diese Behandlung von selbst ein. Noch einmal mussten meine Brustwarzen dran glauben, während sie mich langsam Richtung Orgasmus brachte. Selbstverständlich nicht sofort. Mit dem Abwürgen kurz vor dem Ziel hatte ich gerechnet, was aber am Gefühl nicht das mindeste ändert. „Here we go again“,
kommentierte sie hörbar vergnügt. Ich kann nie verhindern, dass ich in diesem Moment Grimassen schneide – zumindest glaube ich, dass ich das tue,
es fühlt sich so an. Die Mischung aus Agonie, Ekstase und Belustigung über mich selbst macht Dinge mit meiner Gesichtsmuskulatur, die ich nicht zu
kontrollieren im Stande bin. Meine Herrin begann von vorn und ich war recht erstaunt, dass sie diesmal
nicht innehielt. Ich hatte irgendwie erwartet, dass sie das Spiel ein, zwei Mal wiederholen, und mich ohne Höhepunkt ziehen lassen würde. Mich zu
überraschen beherrscht sie ganz klar. Heißt wohl allerdings auch, dass es nun erst einmal keinen mehr gibt.

Vielen Dank meine Herrin für diese wahnsinnig tolle und intensive Session.

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